Nico Ulbricht - Ihr Versicherungsmakler in Berlin
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 17.11.2017 - Nr. 21 
Die finanzielle Absicherung für schwere Krank­hei­ten

Schicksalsschläge im Leben können jeden treffen, da sind weder Eltern noch Kinder vor gefeilt. Tatsache ist es, dass der Eintritt einer schweren Krankheit nicht vorhersehbar ist. Die meisten Menschen trifft es aus dem Nichts und völlig unvorbereitet. In solch einem Fall müssen einige Probleme bewältigt werden, dazu zählen auch oft finanzielle Probleme. Erkrankt ein Kind schwer, dann benötigt es, neben der Liebe und Zuneigung, auch entsprechende medizinische Versorgung – und das muss man sich auch leisten können.

Was ist eine "Dread-Disease-Versicherung"?
Bei einer schweren Erkrankung, wie beispielsweise Multiple Sklerose, Kinderlähmung, Krebs, Hirnhautentzündungen, schwere Verbrennung usw., wird eine Familie meist vollständig aus dem gewohnten Alltag gerissen. Man steht häufig vor schwierigen Aufgaben und allerhand Fragen:

  • Wie und wo kann ich das Kind behandeln lassen?
  • Werden die Kosten von der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung übernommen oder muss man dafür alleine aufkommen?
  • Kann man beim Kind bleiben? Nimmt man Urlaub, können Überstunden abgebaut werden oder wird mit dem Chef eine Auszeit vereinbart, damit man dem Kind zur Seite stehen kann?
  • Können besondere Behandlungen oder eine Auszeit vom Job überhaupt finanziell gestemmt werden?

Mit dem Abschluss einer Schwe­re-Krank­hei­ten-Versicherung (auch Dread-Disease-Versicherung) kann eine Geldleistung vereinbart werden, die im Falle einer Erkrankung komplett an den Versicherungsnehmer ausgezahlt wird. Mit diesem Geld können dann Behandlungsmöglichkeit finanziert werden, die zur schnelleren/ besseren Genesung des Kindes beitragen. Die Entscheidung kann frei getroffen werden, ob eine Behandlung in Deutschland oder z.B. auch in Amerika stattfinden soll – eben dort, wo der entsprechende Spezialist zu finden ist. Das Geld kann aber auch genutzt werden, um eine Auszeit zu finanzieren und das dadurch fehlende Gehalt auszugleichen.

Dadurch kommt die Familie, neben den gesundheitlichen und seelischen Belastungen, nicht noch zusätzlich in eine finanzielle Schieflage.

Selbst über den finanziellen Freiraum entscheiden
Die gesetzlichen Vorsorgesysteme sind längst an ihre Grenzen gestoßen, doch viele verlassen sich immer noch zu sehr auf die Unterstützung des Staates. Die private finanzielle Vorsorge ist heute schon wichtig und wird für die Zukunft noch wichtiger werden, wenn man im Krankheitsfall die beste medizinische Versorgung wünscht. Eine Schwe­re-Krank­hei­ten-Versicherung dämpft die finanziellen Sorgen und man entscheidet individuell über die Verwendung des Geldes:

  • Aufrechterhaltung des bisherigen Lebensstandards
  • Sicherung der Versorgung der Familie
  • Leistungen für spezielle Behandlungsmethoden, Ärzte oder Medikamente – unabhängig von der Krankenkasse
  • beruflich kürzertreten – egal, ob als Angestellter oder Selbstständiger
  • Finanzierung erforderlicher Umbauten an Haus, Wohnung oder Auto
  • Tilgung der Eigenheimfinanzierung ganz oder teilweise
  • usw.

Wichtiger Schutz - für Erwachsene und Kinder
Eine Absicherung vor den finanziellen Folgen aufgrund einer schwerer Krank­hei­ten ist für die ganze Familie möglich. Die Höhe des monatlichen Beitrages kann selbst gewählt werden bzw. richtet sich nach der Versicherungssumme.

Zur Verdeutlichung zwei Berechnungsbeispiele, speziell für die Kinderabsicherung:

  • Kind: 4 Jahre – Versicherungssumme 929 € für 1€ am Tag
  • Kind: 7 Jahre – Versicherungssumme 921 € ebenfalls für 1€ am Tag


Übersicht versicherte schwere
Krank­hei­ten:

  • Abhängigkeit von einer dritten Person
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Angioplastie am Herzen
  • Aortenplastik
  • Aplastische Anämie
  • Asbestose
  • Bakterielle Meningitis
  • Bypass-Operation der Herzkranzgefäße
  • Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Creutzfeld-Jakob-Krankheit
  • Enzephalitis
  • Erkrankung des Herzmuskels
  • Erkrankung des zentralen Nervensystems
  • Fortgeschrittene Alzheimer Krankheit (vor Alter 65)
  • Fortgeschrittene Lebererkrankung
  • Fortgeschrittene Lungenerkrankung
  • Fortgeschrittene Parkinson’sche Krankheit
  • Funktionsverlust von Gliedmaßen
  • Gutartiger Hirntumor
  • Herzinfarkt
  • Herzklappenoperation
  • HIV-Infektion als Folge bestimmter berufl. Tätigkeiten
  • HIV-Infektion bei einem körperlichen Übergriff
  • HIV-Infektion durch Bluttransfusion
  • Intrakranielles Aneurysma
  • Kinderlähmung
  • Knochenmarktransplantation
  • Koma
  • Krebs
  • Motoneuronerkrankung
  • Multiple Sklerose
  • Multisystematrophie
  • Muskeldystrophie
  • Nierenversagen
  • Progressive supranukleäre Blickparese
  • Querschnittslähmung
  • Schlaganfall
  • Schwe­re Kopfverletzungen
  • Schwe­re rheumatoide Arthritis
  • Schwe­re Verbrennungen, Erfrierungen und Verätzungen
  • Schwe­rer Unfall
  • Sprachverlust
  • Systemischer Lupus erythematodes
  • Transplantation von Hauptorganen
  • Verlust der Hörfähigkeit
  • Verlust der Sehfähigkeit


Die gesundheitlichen und seelischen Herausforderungen, mit denen eine Familie in einer solchen Situation konfrontiert wird, sind schwer genug zu ertragen und können nicht verhindert werden – Schützen Sie Ihre Familie daher zu mindestens vor finanziellen Problemen und regeln Sie dies frühzeitig.

Bei Fragen oder dem Wunsch nach weiteren Informationen, kommen Sie gerne auf mich zu.

 

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